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Drahtlose übertragung von Daten

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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon kehrblech » Sa 29. Aug 2009, 11:06

Dann werde ich es nochmal versuchen im Basic-Modus versuchen. Da der Speicher im µC nicht sooo groß ist, kann man aber nicht beliebig viele Listen, Matrizen, ... senden. Was ist dennn am wichtigsten?
- Listen-Länge (Anzahl der Elemente in einer Liste)
- Variablen-Auflösung (reichen vielleicht auch nur ganze Zahlen im Bereich -32768 bis 32768)
- Müssen Matrizen sein? Ich würde die gerne weglassen, weil sie sehr viel Speicherplatz fressen.
Am liebsten wäre mir das einfachste:
Nur Listen können übertragen werden, am besten noch mit einheitlicher Länge. Sobald eine Liste gesendet wurde kann man sie bei allen anderen Taschenrechnern mit Funkmoudl abrufen. Wird wieder eine gesendet, wird die alte überschrieben. Nach diesem Prinzip arbeitet auch das Funkmodul im Add-in. Reicht das, oder braucht jemand unbedingt noch andere Möglichkeiten?

Die aktuellen Daten, Programme, ... zum "alten" Funkmodul gibt es hier:http://jkaeberich.kilu.de/GTR-Funk.html (Achtung: viele große Bilder!)

[Edit]: habe gerade mal einen µC an die 3Pin-Schnittstellen angeschlossen und versucht das Protokoll mitzulesen. Dabei war das Funkmodul im Rechner eingebaut, dürfte sich aber nicht einschalten, weil der Befehl dazu nicht kommt. Kam immer ein Com-Error. Ok, wahrscheinlich ein Fehler in meinem µC Programm. Etwas geändert, nochmal ausprobieren -> NICHTS! Der Taschenrechner reagiert nicht mehr auf die Tasten! Egal was ich mache, Reset, ALLE Batterien heraus, ... er geht an, aber mehr auch nicht. Habe auch schon das Funkmodul ausgebaut, daran liegt es aber auch nicht.
Wie kann so etwas passieren?
[Edit2]: Geht wieder. Ich hatte eben nur die Stromversogrung zum Funkmodul getrennt. Sobald ich die Datenleitung vom Funkmodul zum Taschenrechner unterbreche geht wieder alles. Allerdings frage ich mich immer noch wie das sein kann. In der Leitung ist ein 1k-Schutzwiderstand, außerdem ist die im Funkmodul hochohmig geschaltet, wenn es an ist, aber keine Daten bekommt und wenn es aus ist, kann erst recht keine Spannung drauf sein.
[Und noch ein Edit]: Das Funkmodul ist immer mit Minus verbunden. Wenn der Taschenrechner die Datenleitung auf Plus legt, versucht der µC im Modul sich darüber zu versorgen.

Wahrscheinlich bekommt das Modul über die Datenleitung genug Strom um zu arbeiten. Dadurch werden auch Daten vom Funkmodul zum Taschenrechner gesendet. Solange im Link-Menü als Schnittstelle USB eingetragen ist, ignoriert er das. Normalerweise ist das nach einem Reset auf USB eingestellt, bei mir stellt es sich aber immer auf 3Pin. Und dadurch wird der Taschenrechner irgendwie blockiert.

[Edit4]: Problem gelöst. Ich habe in die Datenleitung Modul->Taschenrechner ein Transistor eingebaut. Jetzt läuft es wieder. Werde dann mal das Layout ändern.
Sorry für die ganzen Edits, aber das finde ich immer noch besser als jedesmal einen neuen Post zu schreiben.
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon Jocbe » Sa 29. Aug 2009, 15:45

- Listen-Länge (Anzahl der Elemente in einer Liste)
- Variablen-Auflösung (reichen vielleicht auch nur ganze Zahlen im Bereich -32768 bis 32768)
- Müssen Matrizen sein? Ich würde die gerne weglassen, weil sie sehr viel Speicherplatz fressen.
Am liebsten wäre mir das einfachste:
Nur Listen können übertragen werden, am besten noch mit einheitlicher Länge. Sobald eine Liste gesendet wurde kann man sie bei allen anderen Taschenrechnern mit Funkmoudl abrufen. Wird wieder eine gesendet, wird die alte überschrieben. Nach diesem Prinzip arbeitet auch das Funkmodul im Add-in. Reicht das, oder braucht jemand unbedingt noch andere Möglichkeiten?
Ich denke, dass es im Prinzip reichen würde, nur Listen mit einheitlicher Länge übertragen zu können. Das ist zwar nicht so komfortabel und flexibel wie wenn man noch Matrizen übertragen könnte, aber zur Not kann man die Listen ja immer noch in eine Matriz übertragen lassen (z.B. mit "List->Mat(" Befehl). Oder wäre es auch möglich es so einzurichten, dass Matrizen übertragen werden können, Listen dann halt nicht? Oder ist das zu aufwendig/speicherintensiv? Man hätte dann ein paar mehr Möglichkeiten durch die zweite Dimension.

[Edit4]: Problem gelöst. Ich habe in die Datenleitung Modul->Taschenrechner ein Transistor eingebaut. Jetzt läuft es wieder. Werde dann mal das Layout ändern.
:-) schön!

Sorry für die ganzen Edits, aber das finde ich immer noch besser als jedesmal einen neuen Post zu schreiben.
Ich finde es gut, dass du uns ausführlich informierst! Und Edits finde ich auch besser als jedes Mal einen neuen Post zu schreiben.
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon kehrblech » Sa 29. Aug 2009, 15:59

Eigentlich gingen auch Matrizen. Es kommt halt sehr darauf an, was man übertragen will. Wenn die Zahl exakt erhalten bleiben soll, braucht man 10Bytes/Zahl. Der Vorteil ist halt, dass man Fließkommazahlen überträgt. Nachteil ist der enorme Speicherverbrauch. Als µC benutze ich in der neuen Version einen ATmega8, der hat halt nur 1kb SRAM. Also maximal 100 Variablen bei voller Genauigkeit. Eigentlich sogar noch etwas weniger, weil das Programm selber auch noch etwas RAM braucht. Oder eben nur ganze Zahlen. Dann gehen deutlich mehr Variablen, aber eben keine Kommazahlen und die Zahlen auch nur in einem bestimmten Bereich (z.B. -32767 bis 32767 oder -127 bis 127). Was soll ich machen?
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon Jocbe » Sa 29. Aug 2009, 16:23

Ich denke in den meisten Fällen reichen 100 Variablen aus, daher werden Fließkommazahlen besser sein.
Ich verstehe das mit dem erhöhten speicherbedarf der Matrizen noch nicht ganz: Wenn ich eine Matriz übertragen würde, die eine spalte und 10 Zeilen hat, würde das denn mehr Speicherplatz verbrauchen als eine Liste mit 10 Zeilen? Oder wie ist es mit einer Matriz mit 5 Zeilen & 5 Spalten verglichen mit einer Liste mit 25 Zeilen?
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon kehrblech » Sa 29. Aug 2009, 16:27

Nein, die Matrizen Verbrauchen genauso viel Speicherplatz wie Listen. Ich werde es erstmal nur mit Listen und vorgegebener Länge (ca. 60-70, mal sehen wieviel RAM übrig bleibt) probieren, wenn das läuft kommen die Feinheiten.

Ich finde es gut, dass du uns ausführlich informierst! Und Edits finde ich auch besser als jedes Mal einen neuen Post zu schreiben.

Dann mache ich doch mal weiter:
[Edit1]: Ich habe eine Schaltung an die 3-Pin-Schnittstelle angeschlossen und kann schon eine Liste mit vorgegebener Länge hinsenden und auch empfangen (Ich hasse Checksummen, die sind sowas von unnötig an dieser Stelle. Und wenn sie falsch ist, bricht der Taschenrechner einfach mit einem Fehler ab. Besser wäre es die Daten erneut anzufordern). Im Moment ist es also so etwas wie ein sehr kleiner externer Speicher. Der nächste Schritt ist dann Funk.
[Edit2]: Die Übertragungszeiten sind sehr lang. Im Moment brauche ich für das Übertragen einer Liste von 30 Werten ca. 2 Sekunden. Das wird wahrscheinlich auch nicht kürzer werden, das Protokoll von den Send( und Receive( Befehlen ist eben sehr lang. Mit Funk dauerts noch etwas, da muss ich erst noch Teile bestellen. Oder hat jemand zufällif zwei ATmega8, TQFP übrig? ;)
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon elias.koegel » So 30. Aug 2009, 18:33

Einen hätte ich übrig, aber ich glaube, du bekommst den über den Handel genauso schnell / schneller, als wenn ich dir den sende. (Außerdem fehlt dann noch der Zweite ...)
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon kehrblech » Mo 31. Aug 2009, 15:56

Ja, einer hilft mir leider nicht viel. Ich werde dann heute mal welche bestellen.
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon kehrblech » Sa 5. Sep 2009, 11:08

Hallo,

die Teile sind da. Allerdings ist mir jetzt nochmal was eingefallen: mein altes Funkmodul schaltet sich nur ein, wenn es einen bestimmten Befehl über die Schnittstelle erhält. Das soll verhinden, dass es den Datenverkehr über das Kabel blockiert. Eigentlich ginge das bei dem neuen auch, aber die Protokolle der Send( und Receive(-Befehle sind (zumindest am Anfang ) identisch mit dem Protokoll zur Datenübertragung per Kabel. Das Modul würde also "mitreden", wenn man z.B. Programme von einem Taschenrechner auf einen anderen schickt. Dabei dürfte eigentlich nichts kaputt gehen, es kann aber sein, dass die Datenübertragung nicht funktioniert oder das Funkmodul hängen bleibt. Lösungen: Entweder nichts über das Kabel übertragen oder das Funkmodul mit einem Schalter abschalten. Wenn man es abschaltet, sollte man beide Versorgungsleitungen (+ und -) trennen. Oder habt ihr noch andere Ideen?
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon Jocbe » Sa 5. Sep 2009, 13:29

Hallo,

aber die Protokolle der Send( und Receive(-Befehle sind (zumindest am Anfang ) identisch mit dem Protokoll zur Datenübertragung per Kabel.
Wenn die Protokolle nur am Anfang identisch sind, könnte man es dann nicht so einrichten, dass das Modul zwischen den Protokollen unterscheiden kann? Wenn es dann zur Stelle kommt, wo die Protokolle verschieden sind und erkennt, dass dieses Protokoll z.B. zum Datenübertragen gehört, schaltet es halt ab. Ansonsten bleibt es an und sendet/epfängt. Oder habe ich da einen Denkfehler drin?

MfG,
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Re: Drahtlose übertragung von Daten

Beitragvon kehrblech » Sa 5. Sep 2009, 14:01

Hallo,

bei beiden Protokollen sendet der Taschenrechner erst 15h. Direkt danach muss man ihm 13h senden. Wennn man Daten über ein Kabel überträgt, sendet der angeschlossene Taschenrechner und das Funkmodul gleichzeitig 13h. Erst danach kommt der Teil der unterschiedlich ist.
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